world of amoeboid organisms

Difflugia nodosa
Difflugia paranodosa, after Dekhtyar (1993)

Difflugia paranodosa Dekhtyar, 1993

Diagnosis: Test very large, laterally compressed, with a wide flattened fundus and cylindrical neck. Neck length is a third of the length of the shell. The width of the narrow side of the test is equal to the diameter of the aperture. Fundus rounded heart-shaped, concave. Test dark gray or brown, opaque, smooth surface, composed of sand graines, closely fit together, mainly small and medium-sized. Aperture circular, with smooth edge, build of fine xenosomes. The test contains a number of short finger shaped structures which are reminiscent of idiosomes.

Dimensions: test length 328-384 µm, width 308-368 µm, diameter aperture 64-90 µm (n=3).

Ecology: Lake Maritscharika, National Park Karpaten, sediment.

Remarks: This species resembles specimens which I have found in the Netherlands (see below). The only difference is the shape of the fundus, concave with D. paranodosa and convex with my specimens

Difflugia nodosa
Difflugia cf paranodosa, height 311 µm, broad 394 µm, Crailoo, the Netherlands (2015)

Description in German:

Material: Die Difflugia wurde am Ufer des Maritscharika-Sees (Nationalpark Kar­paten) am Boden unter den Wasserpflanzen gesammelt, 14.08.1990 (3 Exemplare).

Diagnose: Die Muschel ist groß, lateral zusammengepresst, besteht aus einem brei­ten abgeflachten Fundus und einem zylindrischen, schmalen und deutlich begrenz­tem Hals. Die Mündung ist rund. Die Breite der verengten Seite des Fundus ist gleich dem Durchmesser des Halses. Die Schale ist dunkelgrau oder braun und undurchsichtig, die Oberfläche ist glatt und besteht aus dicht anliegenden Sandkör­nern, die überwiegend feinkörnig und von mittlerer Größe sind. Der Zement ist reichlich vorhanden, insbesondere am Hals, macht ein Teil der Schalenoberfläche aus und tritt in Form schwammig-poröser Plättchen auf; die Poren sind einfach, fein und geöffnet. Manchmal bildet der Zement mit einer derartigen Struktur eine Hülle, die das exogene Material bedeckt. In diesem Fall befinden sich unter und auf der Hülle eine Vielzahl fingerförmiger kurzer Gebilde, die gekrümmt oder gerade sind und an Idiosome erinnern). Der Rand des Fundus verläuft gerade oder gekrümmt und kann geneigt zur Längsachse sein, je­doch ohne Bildung einer schneckenähnlichen Struktur der Lesquereusia. Der Rand der Pseudostoma ist eben und aus dicht anliegenden Sandkörnern im Zement ge­bildet. Bildungen von Pseudopodien wurden nicht beobachtet.

Ferry Siemensma, created March 3, 2019; last modified January 31, 2021
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